Zwei Displays mit identischer Grundfläche können sich im Preis deutlich unterscheiden, wenn eines lediglich Ware trägt und das andere beleuchtet, bedruckt und für schwere Flaschen statisch ausgelegt ist.
Statt einer Zahl, die ohnehin nicht auf Ihr Projekt passen würde, erhalten Sie in diesem Beitrag etwas Nützlicheres: volle Transparenz darüber, welche Faktoren den Preis treiben, wie Sie ihn beeinflussen können und wann sich die Investition rechnet. So können Sie Ihr Budget realistisch planen – und wir können Ihnen nach einem kurzen Gespräch ein belastbares Angebot machen.
Ein Thekendisplay für die Kassenzone bewegt sich in einer anderen Größenordnung als ein raumhohes Bodendisplay oder ein komplettes Gondelkopf-Regal. Entscheidend ist dabei nicht nur der Materialverbrauch, sondern die Konstruktion: Soll das Display schwere Ware wie Glasflaschen oder Konserven tragen, ist eine statisch aufwendigere Bauweise nötig – das schlägt stärker zu Buche als ein paar Zentimeter mehr Höhe.
Massivholz, Multiplex, Sperrholz oder eine bewusst gewählte Altholz-Optik unterscheiden sich sowohl im Einkauf als auch in der Verarbeitung. Zertifiziertes Holz ist dabei kein Aufpreis-Luxus, sondern zunehmend Voraussetzung – gerade wenn Sie gegenüber Handelspartnern Nachhaltigkeitsnachweise erbringen müssen.
Hier liegt der größte Hebel. Ein Einzelstück trägt die vollen Entwicklungs- und Rüstkosten allein; ab einer Serie verteilen sich Konstruktion, Programmierung und Einrichtung auf viele Einheiten. Der Stückpreis sinkt mit der Auflage spürbar. Gleichzeitig fertigen wir bereits ab Stückzahl eins – das ist die richtige Wahl, wenn Sie ein Konzept zunächst in wenigen Märkten testen möchten, bevor Sie in die Fläche skalieren.
Ein UV-Direktdruck über die volle Fläche verursacht andere Kosten als eine dezente CNC-Gravur oder ein Brandstempel. Auch die Anzahl der zu veredelnden Flächen spielt eine Rolle: Ein rundum bedrucktes Display durchläuft mehr Arbeitsschritte als eines mit einem einzelnen Markenlogo auf der Front.
Lackierung, Ölung oder Beizung beeinflussen Optik, Haltbarkeit und Reinigungsfähigkeit – und damit den Preis. Für Displays, die über mehrere Kampagnen im Einsatz bleiben, ist eine robuste Oberfläche keine Kostenstelle, sondern eine Investition in die Lebensdauer.
Sobald Funktion ins Spiel kommt, verschiebt sich die Kalkulation: LED-Beleuchtung, Scannerschienen, verstellbare Fachböden oder ein integrierter Kühlschrank erfordern zusätzliche Planung, Material und Montage. Der Nutzen kann den Aufwand rechtfertigen – aber es sollte eine bewusste Entscheidung sein, keine Standardausstattung.
Wie kommt das Display in den Markt, und wer stellt es auf? Ein zerlegt geliefertes Steck-Display, das ohne Werkzeug aufgebaut wird, spart Transportvolumen und Personalkosten im Handel – ein Posten, der in der Gesamtrechnung häufig unterschätzt wird.
Sie haben ein Projekt im Kopf und möchten wissen, in welchem Rahmen es sich bewegt? Schildern Sie uns kurz Ihre Aufgabenstellung – wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, bevor Sie Zeit in eine detaillierte Planung investieren. Jetzt unverbindlich anfragen.
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil der Preis aus der konkreten Aufgabenstellung entsteht. Die wichtigsten Faktoren sind Größe und Konstruktion, Holzart, Stückzahl, Branding und Veredelung, Oberflächenbehandlung, Technik-Integration sowie Logistik und Aufbau. Nach einem kurzen Gespräch über Ihr Projekt erhalten Sie ein belastbares Angebot.
Die Stückzahl. Ein Einzelstück trägt die Entwicklungs- und Rüstkosten allein, während sich diese bei einer Serie auf viele Einheiten verteilen. Der Stückpreis sinkt daher mit steigender Auflage deutlich.
Ja, wir produzieren ab Stückzahl eins. Das eignet sich besonders für Testplatzierungen in wenigen Märkten, saisonale Aktionen oder regionale Kampagnen, bevor Sie in die Fläche skalieren.
Der übliche Zeitrahmen von der Freigabe bis zur Auslieferung liegt bei 6 Wochen. Für kurzfristige Aktionen finden wir in der Regel eine Lösung, da wir in Deutschland und mit eigener Fertigung arbeiten.
In der Anschaffung meist ja, über den Lebenszyklus häufig nicht. Ein Pappaufsteller wird für jede Aktion neu produziert, ein Holz-Display begleitet mehrere Kampagnen. Bei wiederkehrenden Platzierungen sinken die Kosten pro Einsatz deutlich.
Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung Bormann & Gordon mit über 1.000 POS-Messungen steigt der Absatz durch Promotion-Displays im Durchschnitt um 51 Prozent. Der Wert schwankt allerdings erheblich – Standort im Markt und Produktart sind entscheidend.
Hilfreich sind Angaben zu Produkt und Gewicht, zur geplanten Platzierung, zur Stückzahl, zu Ihren Gestaltungsvorgaben und zum Zeitrahmen. Auch ein grober Budgetrahmen hilft. Fehlende Punkte klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Quellen
Wirkung von Zweitplatzierungen (+51 % im Durchschnitt, +89 % im Eingangsbereich, Standortunterschied Faktor 2): Studie der Unternehmensberatung Bormann & Gordon, berichtet in der Lebensmittel Zeitung. lzdirekt.de/verkaufsfoerderung/news/display-zweitplatzierung-promotion-2711
Feldstudie zu Warenaufbauten im Gang (+11,5 % Umsatz nach Abbau): Untersuchung von Mathias Streicher, Universität Innsbruck, berichtet in der Lebensmittel Zeitung. lzdirekt.de/verkaufsfoerderung/news/pos-studie-ueber-displays-wareninseln-im-gang-2785

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